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Arbeiten als JuristIn - Was hat die Coronakrise verändert?

Blog-Eintrag -

Arbeiten als JuristIn - Was hat die Coronakrise verändert?

Die Digitalisierung sämtlicher Branchen schreitet immer mehr voran. Dabei gehört das Rechtswesen sicherlich nicht zu den Vorreitern, wenn es um Themen wie „Digitale Innovation und „New Work“ geht. Auch wenn sich in den letzten Jahren enorm viel im Bereich der digitalen Transformation und Legal Tech getan hat. Einen unerwarteten Schub in Richtung Digitalisierung der Kanzleiprozesse brachte Anfang 2020 die Coronakrise. Die bundesweiten Ausgangsbeschränkungen im Frühjahr und die aktuell erlassenen Regeln zwingen auch Kanzleien und Gerichte schnell virtuelle und digitale Lösungen zum Arbeiten zu finden. Und: Es funktioniert – mit dem richtigen Mindset und passenden Tools.

Was hat sich in diesem Jahr für JuristInnen im Arbeitsalltag nachhaltig verändert?

HOMEOFFICE ALS ZWEITER ARBEITSPLATZ

Der „typische“ Büroalltag von AnwältInnen und RechtsfachwirtInnen vor der Coronakrise spielte sich größtenteils in der Kanzlei ab. Durch die Mitte März beschlossenen Ausgangsbeschränkungen war ein Arbeiten am gewohnten Arbeitsort nicht immer möglich und musste teilweise ins Homeoffice verlagert werden. Solange kein Impfstoff gegen Covid19 in Deutschland auf dem Markt ist, wird Flexibilität bezüglich des Arbeitsplatzes gefragt bleiben. Auch nach der Krise ist davon auszugehen, dass es keinen vollständigen Schritt zurück geben wird. Selbst Arbeitsminister Hubertus Heil regt bereits einen Rechtsanspruch auf Homeoffice für 24 Tage im Jahr an. Das eigene Heim als zweiter Arbeitsplatz wird sich etablieren.

DIGITALER AUSTAUSCH MIT KOLLEGEN

Mails, Chat-Lösungen wie Slack oder Skype for Business und Telefonate machen die Zusammenarbeit mit den KollegInnen auch mit räumlicher Distanz möglich.

Sie ersetzen jedoch nicht den zwischenmenschlichen Austausch im Direktkontakt. Laut einer Studie zur mentalen Gesundheit des Netzwerks LinkedIn vermissen 43,3 Prozent der Deutschen im Homeoffice ihre KollegenInnen. Zudem können im schriftlichen Austausch unnötige Missverständnisse und Misstrauen entstehen. Eine Alternative, um Gesagtes im eigentlichen Sinn zu vermitteln, bieten Videokonferenzen und virtuelle Meetings. Zoom, Microsoft Teams und andere Anbieter realisieren direkten persönlichen Kontakt und Teamarbeit an verschiedenen Standorten. So bleibt Sozialkontakt trotz Social Distance möglich.

PROZESSE PER VIDEO

Ebenso wie Videokonferenzen innerhalb von Kanzleien in der Pandemie Aufschwung erhielten, setzten auch deutsche Gerichte verstärkt auf Verhandlungen via Video. Im Zivilprozess nutzen Gerichte Webcams oder Videokonferenzanlagen, um Verhandlungen und Befragungen durchzuführen. So kündigte etwa der Bayerische Justizminister Georg Eisenreich an, das Bundesland flächendeckend mit Videoanlagen auszustatten. Es bleibt anzunehmen, dass auch hier die Pandemie einen Digitalschub geleistet hat. Die IT-Ausstattung an Gerichten wird zunehmend verbessert, um einen bestimmten Anteil an Verhandlungen digital und standortunabhängig durchführen zu können.

EINSATZ VON KANZLEISOFTWARE

Obwohl viele Kanzleien und AnwälteInnen bereits Kanzleisoftware nutzen, lag deren Schwerpunkt nicht unbedingt auf standortunabhängigem und standortübergreifendem Arbeiten. Durch die Coronakrise verschieben sich die Prioritäten und erweitern sich Notwendigkeiten in der Nutzung von Kanzleisoftware: E-Akten, digitale Zeiterfassung, elektronischer Dokumenten- und Datenaustausch, betriebssystemunabhängiges Arbeiten von verschiedenen Geräten sowie Fristen- und Terminkontrolle sind nur einige der Punkte, die Anwaltssoftware zu einem wichtigen Steuerungselement für die juristische Arbeit machen. Dies alles natürlich unter der Gewährleistung höchster Datensicherheit.

Eine moderne Kanzleisoftware wie ACTAPORT kann all dies bieten. Denn es ist wichtiger denn je geworden eine Software zu haben, die umfassend und mobil einsetzbar ist. Der Nutzung von Anwaltssoftwareist in seinem Stellenwert für die juristische Arbeit im Büro gestiegen.

Über die Möglichkeiten einer umfassenden und mobil einsetzbaren Kanzleisoftware können Sie sich hier informieren.

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ACTAPORT ist die Software für modernes Kanzleimanagement in der Rechtspflege und ein Produkt der dokSAFE GmbH.

Die im Jahr 2013 gegründete dokSAFE GmbH ist ein Technologieunternehmen mit Sitz in Leipzig. Der unternehmerische Fokus liegt auf der Entwicklung von mobilen Lösungen zur zeitgemäßen, intuitiven Nutzung und der Orientierung an natürlichen Arbeitsabläufen. 

Angetrieben von der Motivation, Nutzern in einer vernetzten Welt den Überblick über die immer komplexer werdenden Geschäftsprozesse zu ermöglichen und eigene Arbeitsweisen immer mehr zu optimieren, ist die dokSAFE-Referenz-Architektur entstanden. Sie ist als integrativer Aspekt aller Prozesse des Arbeitszyklus‘ gedacht, konzipiert und implementiert. 

Die Mitarbeiter von ACTAPORT verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz und bündeln in einzigartiger Form individuelles Spezialwissen rund um Datenmanagement, Kommunikationsprozesse und Informationssicherheit.

Die Vorzüge von ACTAPORT sind schnell zu erkennen. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sind dank der schnellen Verfügbarkeit von Actaport als Cloud-Lösung, der intuitiven Bedienung und der integrierten Office-Software sofort arbeitsfähig und zwar überall dort, wo ein Internetzugang vorhanden ist.

Pressekontakte

Kristin Paarmann

Kristin Paarmann

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